
Landhaus von Este - Cernobbio
Die Villa d’Este, eingebettet in einen riesigen Park und seit 1873 zu einem der prunkvollsten Hotels in Europa umgebaut. Zugang haben zwar nur Hotelgäste, wer aber im hoteleigenen Sporting-Grill speist, kann von aussen die faszinierende Architektur des Gebäudes bewundern.
Man erlebt eine grosszügige und grüne Anlage, angelegt in den letzten Jahrzehnten des 18. Jahrhunderts. Diese bezieht den See praktisch gar nicht mit ein, sondern wirkt eher wie ein Stück Voralpen-Garten.
Nähert man sich aus dem literarischen Blickwinkel, gewinnt hier die von Ugo Foscolo im Guten wie im Schlechten klar und überzeugend beschriebene neoklassizistische Lebensart Gestalt. Ein Kult, ein Geschmack, der perfekt zu den Vorlieben der Adeligen in Como und Mailand passte.
Erbaut wurde die Villa in der geschützten Bucht von Balbianello, auf deren Anhöhe Kardinal Gallio bereits einen anderen prächtigen Wohnsitz errichten ließ.
Durch die Gärten der Villa d’Este führen zwei Reihen von Wasserbecken – und von einem dieser Becken eröffnet sich ein ganz besonderer Blick auf das letzte Stück der Zypressen-Allee durch den Park: sieht man doch am Ende des Weges, der aus einem bunten Kieselstein-Mosaik besteht, einen kleinen Tempel, Herkules und Licia gewidmet, der als Zufluchtsort in die Welt der Sagen vorgesehen war.
Die Villa wurde 1568 von Kardinal Tolomeo Gallio erbaut und hatte zahlreiche Besitzer. 1814 wurde sie von der extravaganten Fürstin Carolina di Brunswick gekauft, ab 1868 beherbergte sie für zwei Jahre die russische Herrscherin Maria Fedorovna, der das milde und entspannte Klima des Sees ausserordentlich gut bekam.
Das Santuario della Madonna del Soccorso (Die Wahlfahrtskirche Madonna del Soccorso) befindet sich in der Gemeinde Ossuccio am westlichen Ufer des Comer Sees....Fort-Setzen |
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