
Gravedona - Kirche von S. Maria des Tiglio.
Folgt man den Wassern des Comer Sees, kommt man also vom östlichen Ufer des Lario, aus Colico oder von der beeindruckenden die Abtei von Piona, sieht man, wie vor einem die befestigte Mole der romanischen Kirche Santa Maria del Tiglio auftaucht.
Das Gebäude aus dem 13. Jahrhundert steht auf den Resten einer älteren Kirche, geht auf die Königin Teodolinda zurück, deren Gatte Autari die Insel Comacina eroberte, und ist vor allem wegen der Eisen-Krone aus dem Schatz des Domes in Monza bekannt.
Die Architektur ist robust aber dennoch raffiniert.
In der Mitte der Fassade ist der Kirchturm eingebunden, der kaum hervortritt, mit zwei- und dreibogigen Fenstern unterhalb des Glockenraumes, entworfen und realisiert im 18. Jahrhundert.
Tatsächlich kommt hier die meisterhafte Arbeit der Steinmetze zum Ausdruck, die gleichmässig verarbeitete Steine zum Aufbau der starken Mauer schufen, mit Zeilen stark im Gewicht verminderter Materialien als Kontrapunkt zu den anderen Grautönen.
Die Kirche Santa Maria del Tiglio bietet eine doppelte Perspektive - sowohl auf quaderförmige als auch halbrunde Formen, die harmonisch miteinander verbunden und gesäumt sind von hängenden Blindbögen und dem dominierenden Sägezahn-Motiv aus der Spät-Romanik.
Im Innern finde sich Teile eines Mosaikbodens aus dem fünften Jahrhundert, ein Taufbecken, das aus der alten Taufkirche S. Giovanni Battista stammt, ein hölzernes romanisches Kruzifix und Fresken aus dem siebten und 15. Jahrhundert. Herrlich schliesslich der Turm, der sich mit seinem vieleckigen Grundriss über die Fassade aufragt und einen sichtbaren Bezugspunkt für die Umgebung bildet.
Dongo ist ein aktives Zentrum im nordwestlichen Lario. Der antikste bewohnte Kern entsprang in erhöhter Lage,....Fort-Setzen |
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