
Das Ghisallo ist einer der bekanntesten Orte für die Radsport-Anhänger in aller Welt, und jedes Jahr kommen Tausende Sportler hier herauf, um die Gedächtniskirche der Madonna del Ghisallo zu besichtigen bzw. seit 2006 auch, um das Fahrradmuseum zu besuchen.
Die Gedächtniskirche geht auf das 17. Jahrhundert zurück und im Innern befindet sich ein Gemälde mit der Beata Vergine Maria (Schönen Jungfrau Maria), genannt Madonna del Ghisallo. Diese erklärte Papst Pius XII im Jahr 1946 zur Schutzpatronin der Radfahrer.
Im Innern der Kirche sind die Räder, Trikots und Andenken der Helden ausgestellt, die diesen Sport berühmt gemacht haben. Jedes Stück vermittelt dem Besucher eine Vorstellung der Gefühle, der Geschichte, der Anstrengung und des Ruhmes, die mit ihm verbunden sind. Ein Besuch der Gedächtnisstätte lässt keinen kalt, sei er Sportbegeisterter, sei er normaler Besucher.
In Anbetracht des begrenzten Platzes in der Kirche, der zahlreichen über die Jahre zusammengetragenen Sammlungsstücke und mit der Absicht, diesen bewegenden Ort seine rechte Bedeutung zukommen zu lassen, wird 2006 das Fahrradmuseum Madonna del Ghisallo eröffnet.
Das Museum fügt sich trotz seiner Grösse harmonisch in die Umgebung ein, ohne architektonische Einschränkungen. In seinem Inneren findet auch eine einmalige Fahrradsammlung Platz, angefangen von den ersten Exemplaren im Handel bis zu den aktuellen Modellen, von Holz bis Karbon. Es gibt Bereiche mit Multimediashows, Bildern, Videos, Kuriositäten und Zeitungsausschnitten der jeweiligen Zeit. Der Besucher wird fast erschlagen von der Menge der Erinnerungsstücke an die Sieger von gestern und heute. Und das Andenken und die Erinnerung soll an keinen davon verloren gehen.
Fahrradmuseum P.le del Santuario – Magreglio.
Dienstag bis Freitag: 9.30 – 17.30 Uhr
Samstag und Sonntag: 9.00 – 18.00 Uhr
Montags geschlossen Telefon: +39 031 965 885
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