
Como ist die Stadt, die dem gesamten See, dessen äußerstes südwestliches Ende sie umgibt, ihren Namen verleiht. Sie ist in der Tat dessen bedeutendste Kunst-, Transport und Wirtschaftzentrum.
Die Geschichte erzählt, dass sie Gegend vor der Eroberung durch die Römer im Jahr 196 a.Chr. von Orobiern (Galliern) und von Comensern bewohnt war.
Der Konsul Gaio Scipione brachte dreitausend Siedler nach Como, weitere folgten, die neue Tätigkeiten wie den Anbau von Olivenbäumen und Reben mit sich brachten.
Das bewohnte Zentrum wurde verlegt und am Seeufer wieder angesiedelt. Schrittweise vergrößerte es sich, wurde von einer Einfriedungsmauer umgeben und durch Tempel, Flora und Villen bereichert.
Nach dem Untergang des Römischen Imperiums erlitt Como die Invasion der Barbaren, lernte das Feudalsystem und die folgende Blütezeit des Gemeindelebens, bis zur spanischen und österreichischen Herrschaft kennen.
Como war die Heimat berühmter Männer: Die beiden Plinius bezüglich der Römischen Ära, die Famile Giovio bezüglich der Renaissance und Alessandro Volta in moderneren Zeiten.
In isolierter Lage erhebt sich auf halben Weg zwischen Como und Brunate die Eremitage von San Donato, die im 15. Jahrhundert von Benediktinervätern gegründet wurde. Bis heute sind ein gemeißelter Altar, die Fresken von 1400 und Statuen aus Terrakotta erhalten geblieben.
Die Besichtigung der Stadt, zumindest was die Altstadt anbelangt, kann nur zu Fuß erfolgen, denn der Autoverkehr ist untersagt.
Wenn man mit dem Zug in Como Lago ankommt, kann man alle Wunderwerke der Stadt gemütlich zu Fuß bewundern.
Der Besuch in Como wird also auch ein interessantes Zeugnis für die Tatsache, wie man auch heute noch in den Altstädten urbanistisch tätig sein kann, ohne diese zu entstellen und dabei gleichzeitig die geschichtlichen Wurzeln einer Gemeinschaft aufzuwerten.
Von Brunate aus starten zahlreiche Touren, nach zwei Kilometern erreicht man S. Maurizio, wo 1927 der Volta-Leuchtturm,...Fort-Setzen |
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